Dem guten Willen kann man unserem Stadtpräsidenten ja nicht abschlagen: Wer von uns Luzernern möchte schon ein vor sich hin lotterndes Chateau Gütsch und kein Bähnli mehr?

Es ist auch nachvollziehbar, dass Herr Studer dem Trauerspiel um eines unserer Wahrzeichen ein Ende setzen will - aber wird mit einer Verstaatlichung damit wirklich alles gut? Zum ersten: Mit einem Kauf durch die Stadt wird das Gütsch nicht plötzlich zu einer rentablen cash cow für unsere Stadt - um es zurückhaltend zu formulieren. Schon an die Betriebskosten gedacht? Zum zweiten: Wie soll denn dieser Kauf bitte schön angesichts leerer Stadtkassen finanziert werden? Wenn man diese Idee wirklich ernst nehmen will, soll der Stadtpräsident zusammen mit dem Finanzdirektor -, doch bitte aufzeigen, wie der Kauf dieses Hauses plus Folgekosten sauber refinanziert werden kann. So dass nicht noch mehr Steuergelder für (Luxus, nice to have) ausgegeben werden. Die Idee grundsätzlich finde ich überlegenswert.

 

Lisa Zanolla - Kronenberg

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